Parkett, Laminat oder Kork – ein Vergleich

Bei der Anschaffung eines neuen Bodenbelags spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Vor dem Kauf sollte man sich über Optik, Preis, Pflegeaufwand und Beanspruchung des Bodens Gedanken machen. Die vier beliebtesten Bodenbeläge werden im Folgendem einmal genauer unter die Lupe genommen.

Korkboden

Zimmerböden bestehen am häufigsten aus Parkett, Laminat oder Kork. Jeder einzelne Bodenbelag hat gewisse Vor- und Nachteile. Am besten beraten wird man im Baumarkt oder in Möbelhäusern, die eine große Auswahl an Belägen führen, z.B. das Möbelhaus Hamburg: Hier gehts zur Webseite von Knutzen.

Parkett für ein edles Ambiente

Ein Parkettboden optimiert das Wohnklima, da er jedem Raum ein edles Ambiente verleiht. Er ist ein Naturprodukt und neben den Massivholzdielen der einzige Bodenbelag aus Echtholz. Bei Parkett besteht die Laufschicht aus Vollholz, bei den darunterliegenden Flächen kann es sich auch um Sperrholz oder Holzwerkstoffe handeln. Allerdings gibt es wegen der natürlichen Maserung nur wenig Auswahlmöglichkeiten. Parkett ist relativ teuer und Kratzer, die auch bei sorgfältiger Pflege meist nicht zu vermeiden sind, verzeiht der Boden nicht so schnell. Bei extremen Gebrauchsspuren kann man ihn jedoch vom Fachmann abschleifen lassen.

Laminat – Robust und günstig

Die Basis des Laminatbodens bildet die Trägerplatte aus Holz, die 90 % des Materials ausmacht. Darüber befindet sich eine Dekorschicht aus Papier, die meist in Holzoptik mit Dekoren bedruckt ist. Dadurch ist eine immense Farb- und Mustervielfalt möglich. Die oberste Fläche besteht aus Melaminharz und schützt die Dekorschicht vor Abnutzung. Laminat ist deutlich preiswerter als Parkett und sehr einfach zu verlegen. Er ist sehr robust, gut zu reinigen und wird daher oft in Kinderzimmern verwendet. Bei Laminat handelt es sich nicht um einen Naturstoff, was fühl- und auch erkennbar ist. Außerdem lässt es sich nicht abschleifen, sodass man es bei starken Gebrauchsspuren komplett austauschen muss. Laminat ist sehr feuchtigkeitsempfindlich und somit nicht für die Küche, Bad und das Zimmer geeignet, in dem gewaschen oder nasse Wäsche aufgehangen wird. Außerdem könnten sich Laminatbesitzer daran stören, dass sich der Boden gerne elektrostatisch auflädt. Ein letzter Nachteil von Laminat ist sein hoher Trittschalleffekt und hohler Klang, worüber sich Personen in den darunterliegenden Räumen beschweren könnten. Mittlerweile gibt es allerdings schon Laminatböden mit integrierter Trittschalldämmung.

Korkboden – Das Material der Zukunft

Kork ist ein äußerst nachhaltiges Material, da es ein 100 % natürlicher Rohstoff ist, für den kein Baum gefällt werden muss, da dafür nur die Rinde der Korkeiche abgeschält wird. Der größte Vorteil dieses Bodenbelags ist seine Tritt- bzw. Schalldämpfung, womit sich Kork ideal im Kinderzimmer macht. Korkböden sind einfach zu verlegen und die Fliesen sind in verschiedenen Größen, Formaten, Farben und Mustern erhältlich. Selbst Holz-, Stein- und Betonoptiken kann man mit dem Korkboden erzielen. Eine günstige Variante kostet etwa 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter, wobei die Preise bis zu 60 Euro/m² reichen. Kork isoliert zudem den Boden und ist sehr pflegeleicht. Der einzige Nachteil besteht darin, dass sich nicht alle Korkböden für eine Fußbodenheizung eignen und dass er mit Dehnungsfuge verlegt werden muss, da er sich mit der Zeit ausdehnt.

Bildquelle: © Martina Roth – Fotolia

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