Ein stimmiges Raumkonzept im Schlafzimmer schaffen

Am 09. Dezember 2013 von Edle-Bauelemente Redaktion in Ratgeber

Um sich entspannt der Nacht hingeben zu können, sollte das eigene Schlafzimmer nicht nur an den eigenen Geschmack angepasst werden, sondern auch möglichst entspannend auf Körper und Geist wirken.

Das Bett im Fokus

Bei einem guten Raumkonzept sind zunächst einmal die Möbel auf die Größe des Raumes abgestimmt. Dabei bildet das Bett mit der richtigen Matratze im Regelfall den zentralen Punkt im Zimmer, es sei denn, Sie haben ein solch kleines Schlafzimmer, dass sie es in die Ecke stellen müssen. Auch in letzterem Fall sollte dann beispielsweise die Wand hinter dem Bett mit einer schönen Tapete noch einmal hervorgehoben werden. In jedem Fall gibt das Bett aber wenn möglich den Ton im Zimmer an.

Das heißt nicht nur die Farbe, auch der Stil des Bettes kann sich gerne in kleinen Details widerspiegeln. Ist es ein Bett in Holzoptik, sollte beispielsweise kein Schrank mit einer unnatürlich glänzenden Lackummantelung den Stilfrieden stören.

Die Wirkung der Farben nutzen

Auch die Farbgebung gehört zu einem Raumkonzept dazu, wenn es Ruhe und Entspannung vermitteln soll. Wählen Sie dabei keine allzu knallige Grundfarbe. Auch ein helles Weßßiß kann einen kühlen Unterton haben, hier wäre eine helle Mischung in Creme zu bevorzugen. Die Gardinen können am besten in einem ähnlichen Ton gehalten werden. Dabei sollte man allerdings von allzu kribbeligen bunten Mustern absehen und einen weichen flieflenden Stoff wählen. Akzente dürfen beispielsweise mit einer schönen Bettwäsche gesetzt werden.

Dabei betont indirektes Licht nicht nur sanft die gewählten Farben, es ist auch besser für das Gemüt als grelles und direktes Licht.

Mit Pflanzen ein gesundes Raumklima schaffen

Zimmerpflanzen sind nicht nur dekorativ, sondern verbessern auch stetig durch ihre Photosynthese den Sauerstoffgehalt der Luft. Je gröfler dabei die Blätter der Pflanze, desto besser. Wer es mag, darf dabei so viele unterschiedliche Exemplare verwenden, wie das Zimmer Platz hergibt. Denn der alte Mythos, dass zu viele Pflanzen einem die Atemluft nehmen, ist reine Erfindung. Früher war es deshalb gang und gäbe, in den Krankenhäusern keine Blumen zuzulassen. Heute weiß man, dass für eine wirkliche negative Beeinträchtigung des Sauerstoffgehalts hunderte von Pflanzen nötig wären. Nur auf Schimmelbildungen an der Blumenerde sollten Sie ab und an achten und gegebenenfalls die oberste Schicht entfernen. Natur ist aber generell eigentlich gesund für den Menschen, ganz im Gegensatz zu allen technischen Geräten. Lassen Sie Fernseher, Laptop und Smartphone draußen, wenn Sie abends das Licht ausschalten. Dann können vielleicht auch Sie selbst endlich nachts besser abschalten. 

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