Parkettfußböden

In den letzten Jahren geht der Trend bei den Bodenbelägen immer mehr in Richtung Parkettfußboden. Parkettfußböden leben von der zeitlosen Schönheit des echten Holzes. Sie verbreiten in den Wohnräumen Wärme und Behaglichkeit und ein Hauch von Eleganz und Ästhetik, daneben vereinigen Parkettfussböden noch verschiedene Vorteile in sich. Parkettfußböden besitzen ein natürliches Aussehen, sie sind sehr langlebig, belastbar und pflegeleicht. Zur Parkettherstellung finden nur Hölzer aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern Verwendung. Parkettfußboden ist nebenher noch sehr umweltfreundlich. Bei dem Einsatz von Parkettfußboden im Haus und Wohnräumen wird effektiv dem Treibhauseffekt entgegen gewirkt.

Parkettverlegung

Langfristig wirken Parkettfußboden hier als Kohlendioxyd –Senker, im verwendeten Holz bleibt das von den Bäumen aus der Luft aufgenommene Kohledioxyd gespeichert. Ein Parkettfußboden kann auch nach mehrfachen Renovierungen leicht wieder in Form gebracht werden. Jeder Parkettfussboden ist ein Unikat. Keine der Holzoberflächen der einzelnen Parkettfußböden gleicht einer anderen. Durch die Verwendung der verschiedensten Holzarten, ihren Farbtönen und Formen besteht die Möglichkeit einer Kombination mit den unterschiedlichsten Einrichtungsstilen. Ein Parkettfußboden passt zu jeder Möblierung, egal ob klassisch oder modern.

Die Verlegung des Bodenbelags

Beim Verlegen von Parkettfußboden kann jeder Gestaltungswunsch berücksichtigt werden. Parkettfußboden kann man im Allgemeinen in zwei verschiedene Arten unterscheiden. Einmal in Einschicht-Parkettfußboden, diese Parkettart besteht aus massivem Vollholz. Daneben gibt es noch den Mehrschicht -Parkettfußboden. Der Mehrschicht -Parkettfußboden besteht aus zwei bis drei Schichten, wobei nur die Deckschicht ebenfalls aus Vollholz besteht. Unterschiede bei den einzelnen Parkettarten bestehen dann ebenfalls noch in den Abmessungen, sowie in dem jeweiligen Oberflächenbild, der so genannten Sortierung. Da Parkettfußboden ein reines Naturmaterial ist, kommt es innerhalb der gleichen Holzart zu Unterschieden in der Farbe, Struktur und Maserung. Diese Unterschiede sind durch das natürliche Wachstum der einzelnen Bäume bedingt. Diese sichtbaren Unterschiede im Oberflächebild von Parkettfussboden bezeichnet man auch als Sortierung. Für die einzelnen Sortierungen gibt es EN- Normen. Diese Normen werden durch die einzelnen Farbunterschiede, Astigkeit des Holzes, Splint und den Markierungen bestimmt. Die unterschiedlichsten Hersteller von Parkettfussboden haben teilweise noch eigene Bezeichnungen für die Sortierungen in ihrem Sortiment, wie beispielsweise, „natur“, „rustikal“ oder „select“. Diese Bezeichnungen geben aber keine Auskunft über die qualitativen Eigenschaften des jeweiligen Parkettfussbodens. Sie dienen hierbei nur als ein optisches Kriterium.

Holz liegt im Trend

Die im Handel unterschiedlichsten angebotenen Sortierungen tragen auch im hauptsächlisten Sinn mit dazu bei, die Wirkung eines Wohnraumes und des dazugehörigen Mobiliars hervorzuheben. Möbelstücke, welche in ihrer Wirkung besonders betont werden sollen, da ist eine harmonische, dezente und zurückhaltende Oberfläche des Parkettfußbodens empfehlenswert. Hingegen wird durch eine unregelmäßige, lebhafte Struktur des Holzes, der Parkettfußboden in den Mittelpunkt des Wohnraumes gestellt. Hier fallen ebenfalls Gebrauchsspuren weniger auf. Ein weitreichender Trend liegt momentan auch in Richtung Landhausdielen. Die Hersteller von Parkettfußboden verwenden in der Verarbeitung nur Hölzer aus nachhaltiger Nutzung. Jede einzelne Holzart besticht durch ihre Eigenarten, wie in der Farbgebung und Musterung. Verwendung finden helle Hölzer. Hier reicht das Angebot von weißlichem Ahorn über Esche, Erle, Birke bis hin zu den Rottönen der Buche, Mahagoni, Aloma, Merbau oder Kirsche. Neben diesen Farbtönen findet man im Angebot noch die etwas helleren Brauntöne der Eiche, Kambala und Mecrusse, übergehend zu den dunklen bis schwarzen Brauntönen von der Räuchereiche, Muhuhu, Sucupira bis hin zu Wenge. Die Kombination von den verschiedensten Holzarten innerhalb eines Parkettfußbodens ist maßgeblich für eine individuelle Wohnraumgestaltung verantwortlich.

Verlegemuster nach Raumgröße und individuellem Geschmack

Aber daneben ist auch das jeweilige Verlegemuster des Parkettfußbodens von Bedeutung. Hierbei gibt es unzählige Möglichkeiten. Um nun das geeignete Verlegmuster für den Wohnraum festzulegen, sollten unbedingt die Raumgrösse und der Einrichtungsstil, ob eher klassisch oder doch modern, berücksichtigt werden. Die bekanntesten Verlegemuster bei Parkettfußboden sind das Würfel – und Fischgrätenmuster, der Schiffsboden, das Flechtmuster, der Intarsienboden, der Englische-, Oxford- und Altdeutsche Verband und das Tafelparkett. Nach dem Verlegen des Parkettfußbodens werden die Böden meist mit Lack versiegelt. Es besteht aber auch die Möglichkeit von der Anwendung von Wachs oder auch Öl. Durch eine Oberflächenbehandlung wird mitunter die ursprüngliche Farbe des Holzes leicht abgedunkelt, oder es werden die Farbkontraste der Maserung noch etwas mehr.

Bildquelle: Robert Kneschke – Fotolia.com

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