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Vinylboden

Moderne Vinylböden begeistern mit hoher Widerstandskraft und vielfältigen Designs für jeden Bedarf. Sie sind die Nachfolger der alten Bodenbeläge der 60er-Jahre aus dem thermoplastisches Polymer Polyvinylchlorid (PVC) und eine Bereicherung für jede Räumlichkeit. Vinylböden sind robust und unempfindlich gegenüber Abrieb und Temperaturschwankungen. Außerdem verbessern sie die Raumakustik, sind antistatisch, allergikerfreundlich und rutschhemmend.

Ihre geringe Aufbauhöhe macht sie für Renovierungen interessant und die innovativen Designs erlauben diverse Texturen. Die Auswahl an Farben, Mustern und Optiken ist enorm. Vinylböden können sowohl Holz und Stein als auch Metalle oder Beton nachahmen. Außerdem gibt es Vinyl-Laminat. Im Bauportal für edle Bauelemente informieren wir Sie über wichtige Kaufkriterien für Vinyl-Designböden, geben Tipps und arrangieren Produktempfehlungen. Erfahren Sie mehr über Klick-Vinyl, Fliesenformate und Details zum Material. Zudem empfehlen wir Ihnen einen Abstecher in unsere Kategorien HolzbödenKork, Parkett, Laminat und Steinteppiche für weitere Inspirationen.

 

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22 Produkte

Vorteile und Nachteile von Vinyl

Vinylböden sind Alleskönner und überzeugen in vielen Punkten. Einige klare Vorteile in der Übersicht:

  • Pflegeleicht
  • Günstig
  • Elastisch, was das Verlegen leicht macht
  • Auch für Feuchträume geeignet
  • Große Auswahl
  • Wasserfest
  • Recyclingfähig
  • Oberfläche des Bodenbelags kann echten Dielen nachempfunden werden
  • Fußwarm
  • Gelenkschonend durch federnde Eigenschaft
  • Klick-Technik oder zum Verkleben

Der Vinylboden ist eine robuste wie kostengünstige Alternative zu Holz- sowie Steinböden, Parkett, herkömmlichem PVC-Boden und Laminat.

Die Vorteile von Vinylböden kommen besonders dann zum Tragen, wenn Sie auf entsprechende Qualität setzen. Greifen Sie zu minderwertiger Ware, häufen sich die Nachteile. Dazu zählen:

  • Nicht auf jedem Altbelag kann Vinyl verlegt werden.
  • Schwere Gegenstände können Abdrücke hinterlassen.
  • Verklebtes Vinyl ist aufwändig zu entfernen.
  • Sind Weichmacher enthalten, kann dies gesundheitsschädlich sein.
Vinyl aus der EU ist in der Regel bedenkenlos einsetzbar. Vergewissern Sie sich vor dem Kauf jedoch, welche chemischen Bestandteile der Boden aufweist. Achten Sie daher auf Zertifikate wie zum Beispiel das Umweltsiegel „Blauer Engel“.

Nach wie vor können Sie auch PVC-Böden in Form von PVC-Platten, PVC in Fliesenoptik sowie PVC-Laminat erhalten, doch hier sollten Sie die verarbeiteten Bestandteile kritisch prüfen. Hochwertiges Vinyl ohne Weichmacher gilt gegenüber dem ursprünglichen PVC-Boden als wohngesunde Weiterentwicklung.

Dekore und Farben – von Holzoptik bis Marmorimitat

Vinylböden gelten als kostengünstige Alternative zu Holz- und Steinböden, da sich das Design in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat und Vinyl somit diverse Oberflächen täuschend echt nachempfinden kann – ob Holz oder Stein macht dabei keinen Unterschied. Während echte Holzböden in der Regel nicht für den Einsatz in Küche und Bad geeignet sind, kann Vinyl hier bedenkenlos eingesetzt werden. Darüber hinaus eignet sich Vinyl für Bürogebäude. Vinylbeläge gibt es in allen erdenklichen Farben und Mustern. Zur Inspiration haben wir Ihnen einige Muster zusammengetragen:

  • Steinbodenoptik
  • Fliesenoptik
  • Holz-Optik, egal ob helles oder dunkles Holz
  • Optiken mit Gebrauchsspuren und Schriftdrucken wie auf alten Tee- oder Weinkisten aus Holz
  • Marmor-Optik

Vinyl fühlt sich dabei grundsätzlich warm an. Besonders bei einer Fliesen- oder Steinbodenoptik hat dies klare Vorteile gegenüber dem Original, denn Fliesen und andere Steine sind ohne Fußbodenheizung sehr kalt unter den Füßen.

In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen eine breite Palette an Böden vor. Sie können zwischen Vinylböden ohne PVC, aus natürlichen Rohstoffen und umweltschonenden Biobelägen wählen. Vinyl mit Struktur verstärkt besonders in Holzoptik einen wohnlichen Gesamteindruck und verleiht Ihren Wohnräumen eine behagliche Atmosphäre. Oder Sie entscheiden sich für einen nachempfundenen Natursteinboden. Als Designboden ist Vinyl ein Bodenbelag, der sich Ihrem favorisierten Dekor durch sein breites Sortiment anpassen kann.

Wasserdicht – ja oder nein?

Ob Ihr Vinylboden für Küche und Bad einsatzbereit ist, hängt von seiner Zusammensetzung ab. Die Verlege-Art spielt dabei keine Rolle. Bei hochwertigem Vollvinyl (Massivvinyl) sind sowohl Klick- wie auch Klebe-Vinyl absolut wasserfest. Kommt jedoch ein Material wie ein feuchteempfindlicher HDF-Träger (Hochdichte Faserplatte als Trägermaterial) ins Spiel, kann dies die wasserabweisende Wirkung des Vinyls beeinträchtigen. Dann ist Ihr Boden nicht länger wasserdicht und sollte nicht in Nassräumen zum Einsatz kommen.

Kleben oder Klicken – so verlegen Sie Vinyl richtig!

Zu den großen Vorteilen eines Vinylbodens zählt sein simpler Einbau. Vinylböden lassen sich leicht verlegen, was besonders für Laien eine gute Nachricht ist – die Kosten für den Bodenleger können auch Sie sich sparen. Ob Sie sich für Klebevinyl oder eine Variante mit Klick-Technik entscheiden, ist dabei unerheblich. Beide Formen sind leicht zu verlegen. Klick-Vinyl lässt sich schnell und unkompliziert verlegen. Empfehlenswert ist bei dieser Variante aber ein Trittschalldämmer. Eine Trittschalldämmung kann bei Vinylböden direkt integriert sein oder zusätzlich erworben werden. Wie sich der Vinylboden verlegen lässt, haben wir Ihnen hier zusammengestellt:

Vinylboden kleben

Beim klassischen Klebevinyl wird Nasskleber benötigt. Alternativ verwenden Sie eine selbstklebende Dämmmatte, um den Klebevinyl bei Bedarf rückstandslos entfernen zu können, oder Sie wählen einen selbstklebenden Vinylboden.

Achten Sie bei der Wahl des Nassklebers auf eine nachhaltige Zusammensetzung. Es gibt bereits Kleber für Vinylböden die zu gut 90 Prozent aus ökologischen Rohstoffen bestehen.

Zu den neueren Arten des Vinylbodens zählt das Loose Lay Vinyl. Dieses wird direkt auf dem glatten Untergrund ausgelegt.

Vinylboden verlegen durch Klicken

Beim Klick-Vinyl werden die einzelnen Bahnen durch Klickverbindungen miteinander versiegelt. Das Vinyl haftet nicht am Untergrund, sondern verriegelt sich in sich selbst, was auch als schwimmende Verlegung bezeichnet wird.

Ob Klicktechnik oder Kleben: als Bodenbelag in Ihren Räumen verleiht Vinyl die gewünschte Behaglichkeit. Je nach Dekor kann der Boden auch gezielt zum Stilbruch eingesetzt werden und mit dem Mobiliar brechen. Vinyl eignet sich als Hingucker oder sanfte Betonung Ihres Einrichtungsstils gleichermaßen.

Anbei haben wir Ihnen einige der häufigsten Fehler zusammengetragen, die Sie beim Verlegen von Vinylböden vermeiden sollten:

  • Der Untergrund wurde nicht richtig geprüft.
  • Das Material wurde nicht akklimatisiert.
  • Die Verlege-Anleitung des Herstellers wird ignoriert.
  • Falsche Unterlagen, Matten oder Trittschalldämmer werden eingesetzt.
  • Verlege-Fehler treten auf.
  • Dehnungsfugen werden falsch gesetzt.
  • Bereits alte, bestehende Dämmungen werden weiterverwendet, was zu Fugenbildung führt.
Es gibt auch Vinyl-Fliesen, die selbstklebend sind, sowie den Vinyl-Teppich als Alternative aufwändig zu verlegenden Bodenbelägen.

So pflegen Sie Ihren Vinylboden

Einen Vinylboden pflegen Sie einfach und schnell. Durch seine hohe Strapazierfähigkeit und Wasserdichtheit können Sie Ihren Vinylboden bedenkenlos absaugen und nass wischen. Lediglich bei Vinyl mit feuchteempfindlichen Materialien sollten Sie auf die Nassreinigung verzichten und auf feuchte Tücher zum Wischen setzen. Am besten öffnen Sie zuvor die Fenster, sodass der frisch gewischte Boden schneller trocknen kann. Für starke Verschmutzungen sind spezielle Vinylboden-Reiniger erhältlich. Hierzu sollten Sie auf die Anweisungen des Herstellers achten.

Kosten für Vinylböden

Die Preise für einen Vinyl-Fußboden variieren, doch insgesamt gelten Vinylplatten, Vinyl-Fliesen sowie der PVC-Bodenbelag als günstigste Alternative zu Echtholzböden. Außerdem spielt es eine Rolle, ob der Untergrund vorbehandelt werden muss. Ist dies der Fall können sich die Kosten pro Quadratmeter von fünf bis zehn Euro auf 20 Euro vervierfachen beziehungsweise verdoppeln. Für einen derart pflegeleichten Bodenbelag, der sogar echte Dielen nachahmen kann, ist dies die kostengünstigste Lösung für ein wohnliches Ambiente in Ihren Räumen.