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Betonböden

Ein fachgerecht verlegter Betonboden ist eine Augenweide im industriell anmutenden Interieur. Trotz eher kühlem Charakter fördert er mit seiner puristischen Optik ohne Fugen ein einladendes Ambiente und bietet sogar gute Eigenschaften zur Wärmedämmung. Weitere Stärken von Betonbodenbelägen sind die hohe Lebensdauer, der geringe Pflegeaufwand und das individuelle Design.

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Besonderheiten von Betonböden

Ein Fußboden aus Beton kann durch eingearbeitete Gebrauchsspuren mit einzigartiger Patina begeistern, geschliffen oder für einen edlen Glanz ebenmäßig poliert werden. Auch die Farbe lässt sich Wunschgemäß anpassen.

Eine Herausforderung ist das Verlegen: Betonböden werden handgefertigt und erfordern aufwändige Unterkonstruktionen, damit sie nicht reißen. Ohne Know-how geht es nicht. Außerdem ist eine Versiegelung wichtig, um die offenporige Struktur zu schließen.

Betonböden reparieren – so besserst Du aus

Erkennst Du die ersten Risse oder Schäden an oder auf Deinem Betonboden, solltest Du sofort handeln. Ob es möglich ist, den Beton selbst zu reparieren oder ob hier ein Fachbetrieb ans Werk muss, ist meist sehr schnell klar.

Kleinere Stellen im Betonboden lassen sich selbst ausbessern. Mit etwas Betonkleber oder einem Schnellbeton aus dem Baumarkt, sind kleinere Schäden flink behoben.

Ernst wird es allerdings, wenn tragende Bauteile – ob im Sockelbereich, an der Fassade, an Balkonen oder Treppen betroffen sind. Dann solltest Du Experten zu Rate ziehen, um die Schäden richtig und nachhaltig zu sanieren.

Gründe für Schäden im Beton

Die sichtbaren Schäden im Betonboden sind in vielen Fällen allerdings nur die Spitze des Eisberges – die Ursachen liegen meist tiefer, im verwendeten Material, einer unsachgemäßen Verarbeitung oder auch ungünstigen Umwelt- und Witterungsbedingungen.

  • Es gilt jedoch als normal, dass nach einigen Jahren beim Baustoff Beton ein gewisser Alterungszustand zu sehen und oft auch zu fühlen ist.
  • So kann es bei Stahlbeton gar zu recht starken Beeinträchtigungen kommen.
  • Chemische Prozesse öffnen hier nach einer gewissen Zeit dem Rost Tür und Tor und der Stahl ist nicht mehr ausreichend geschützt.
  • Weitere Folgen sind Abplatzungen des Betons sowie sichtbare Rostfahnen, also rostige Abfärbungen auf dem Betonboden.
  • Der Fachbetrieb spricht in diesem Fall von einer Carbonatisierung oder einfach von Lochfraß, bedingt durch ein ungünstiges Zusammenspiel von chemischen Belastungen der Luft mit Feuchtigkeit.

Weitere Gründe für Schäden im Beton können sein:

  • Salzwasser – dieses greift den Beton an, sollte innerhalb von Immobilien aber kein Problem sein.
  • Zu dünne Betonschichten – diese können schneller altern, wenn sie nicht überdacht sind.
  • Zu fester oder zu nasser Beton – achte auf eine professionelle Aufbereitung durch den Hersteller.

Betonboden versiegeln, schleifen und streichen

Es gibt jedoch einen guten Trick gegen Schäden im Beton: eine Versiegelung. Zur Erhaltung der Qualität kannst Du Deinen Betonboden mit Epoxidharz versiegeln beziehungsweise behandeln und beschichten. Das Harz bildet eine wirksame Schutzschicht, verbessert die Optik und erhöht die Lebensdauer – so hast Du länger Freude an Deinem Boden.

  • Ein weiterer Weg Betonböden aufzuhübschen, ist das Schleifen der Betonoberfläche.
  • Mit einer feinkörnigen Schleifscheibe und einer speziellen Poliermaschine mit Nassschliff, die im Baumarkt ausgeliehen werden kann, bekommst Du Deinen Beton Boden besonders glatt.

Das Polieren lohnt sich besonders bei Sichtbeton.

Außerdem lässt sich Betonboden streichen. Hierzu eignen sich Zement-Farbe oder Fußbodenfarbe. Derartige Betonbodenfarben lässt sich mit Wasser verdünnen. Ob Betonboden in Wohnzimmer, Badezimmer oder Küche – ein Betonboden im Wohnbereich kann schön aufgewertet werden.