Wissen über die verschiedenen Tapetenarten

Tapeten kommen nie aus der Mode. Allerdings unterliegen auch sie verschiedenen Trends, mal sind große Muster, mal einfarbige Tapeten in Mode. Heute können Sie aus einem breiten Angebot an verschiedenen Materialien und Mustern wählen. Durch eine Tapete kann relativ unkompliziert und schnell das Aussehen eines Raumes verändert werden.

Wissen über die verschiedenen Tapetenarten

Tapetenarten

Es gibt im Handel verschiedene Arten an Tapeten zu kaufen. Alle Tapeten haben eine Unterschicht aus Papier, die Oberfläche besteht aus unterschiedlichen Materialien.

  • Die Metalltapete hat eine hat eine metallische Oberfläche. Durch unterschiedliche Herstellungsverfahren können Metalleffekte in unterschiedlichen Farben und und sogar dreidimensionale Oberflächen entstehen.
  • Bei Papiertapeten ist die Oberfläche aus Papier mehrfach einfarbig oder mit Mustern bedruckt. Es gibt Tapeten, die für alle Räume geeignet sind und spezielle, die vom Muster her für bestimmte Räume, wie für Küche oder Kinderzimmer bestimmt sind.
  • In der Raufasertapete sind in der Papieroberfläche Holzfasern eingearbeitet, wodurch eine Struktur entsteht. Diese Tapeten werden in der Regel anschließend mit der gewünschten Farbe überstrichen.
  • Strukturtapeten besitzen eine durch Kunststoff dreidimensionale Oberfläche.
  • Bei Vliestapeten besteht die Oberfläche aus Zellstoff- oder Polyesterfasern. Wird die Tapete wieder entfernt, wird nur die Oberschicht abgezogen, die untere bleibt an der Wand und bildet so eine glatte Fläche zum Neutapezieren.
  • Stofftapeten haben eine Oberfläche aus unterschiedenen Textilien. In solche können auch Teile von Pflanzen eingearbeitet sein. Informationen und eine sehr schöne Auswahl an Stofftapeten bietet Decowunder-Tapeten.
  • Vinyltapeten haben eine Oberschicht aus PVC. Diese ist wisch- und scheuerfest und deshalb besonders für Küchen und Bäder geeignet. Allerdings sind solche Tapeten nicht sehr atmungsaktiv und deshalb kann bei großer Feuchtigkeit darunter Schimmel entstehen.
  • Fototapeten haben als Oberfläche ein Bild, welches aus einzelnen Bahnen zusammengesetzt wird. Es gibt sie in unterschiedlichen Motiven wie Landschaften, Städteansichten, Mauern und ähnliches. Wenn Sie wollen, finden Sie auch Anbieter, die aus Ihrem Foto Ihre spezielle Tapete macht.

Die Wirkung von Tapeten

Durch die Wahl der richtigen Tapeten kann die Wirkung der Räume beeinflusst werden. Räume können optisch vergrößert oder verkleinert werden und können so niedriger oder höher wirken.

  • Dunkle Räume, in die wenig natürliches Licht gelangt, wirken durch eine weiße Tapete und eine weiße Decke heller.
  • Bei kleinen Räumen wird durch weiße Tapeten oder welche in zarten Pastelltönen oder mit kleinen Mustern und eine weiße Decke der Raum optisch vergrößert.
    Werden die Wände mit senkrechten Streifen tapeziert, wirkt der Raum höher.
    Umgekehrt wird durch Querstreifen ein Raum optisch niedriger. Der gleiche Effekt wird durch dunkle kräftige Farben oder/oder Mustern an den Wänden und einen dunklen Decke erzielt.
    Wollen Sie eine Wand betonen, können Sie diese mit einer Tapete in einer dunklen Farbe oder einem auffälligem Muster oder mit einer Fototapete bekleben. Diese Wand sollte aber farblich zu den übrigen Wänden passen. Auch soll diese Wand keine Türen oder Fenster haben.
  • Durch den Einsatz von Bordüren werden die Wände aufgewertet und die Wirkung der Tapeten gesteigert.Mit Bordüren können die Wände oben abgeschlossen werden, Wände quer geteilt werden, um verschiedene Farben oder einfarbige und gemusterte Tapeten abzuteilen. Auch können durch Borten später bestimmte Möbel oder Einrichtungsgegenstände betont werden. Für Borten benötigen Sie einen speziellen Kleber.
Tipps zum Tapezieren

Vor dem Tapezieren muss die alte Tapete entfernt werden. Risse und Löcher müssen Sie vorher mit Gips oder Spachtelmasse ausfüllen. Die Wände müssen glatt sein, Unebenheiten sind später sichtbar.
Für Anfänger ist Vliestapete geeignet, da sie sich sehr einfach verarbeiten lässt. Ein spezieller Kleber wird an die Wand gebracht und die Bahnen trocken aufgeklebt. Die Enden müssen oben und unten nur noch mit einem Cuttermesser oder einer scharfen Schere sauber abgeschnitten werden. Weil Vliestapeten relativ reißfest und dehnbar sind, lassen sich damit sogar Risse und Unebenheiten kaschieren. Auch lassen sie sich später wieder einfach entfernen. Die Trägerschicht wird einfach abgezogen, die Unterschicht aus Papier bleibt an der Wand. So haben Sie schon eine glatte Oberfläche zum tapezieren.
Alle andren Tapetenarten werden auf dem Tapeziertisch zugeschnitten, mit Tapetenkleister eingestrichen müssen dann einige Minuten einweichen. Mit einer Tapezierbürste werden die Tapeten von oben nach unten falten- und blasenfrei glattgestrichen. Zuletzt werden oben und unten die Enden abgeschnitten.
Der Kleister wird nach den Angaben auf der Verpackung angerührt und muss eine bestimmte Zeit quellen. Je schwerer die Tapete ist, um so dicker muss der Kleber sein.
Beim Tapezieren darf kein Durchzug herrschen und die Heizung sollte nicht voll aufgedreht sein.

Bildquelle: © mozZz – Fotolia.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.