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In zehn Schritten zum perfekten Feng-Shui-Haus

Feng-Shui - Symmetrie und Harmonie

Sie planen gerade Ihr Traumhaus und fragen sich, worauf Sie achten sollten? Mit der Harmonielehre Feng-Shui lässt sich eine behagliche Wohlfühlatmosphäre erzielen und das Zuhause in eine Oase der Ruhe verwandeln. Wir haben ausgewählte Grundregeln zusammengestellt, die Sie mit Ihrer Umgebung in Einklang bringen können.

Schritt 1: Die richtige Lage wählen

Wenn Sie nach einem geeigneten Grundstück suchen, wählen Sie gemäß Feng-Shui keine Hanglage. Denn dort fließen die wertvollen Energien von Ihrem Haus ab und gehen verloren.

Auf der Rückseite Ihrer Immobilie ist Schutz gewünscht: Ein Wall aus Bäumen oder Ähnlichem ist hier förderlich. Auch Flüsse in unmittelbarer Nähe sind laut Feng-Shui empfehlenswert, denn sie stärken den Energiefluss – zumindest, wenn es sich um ein klares, sauberes Gewässer handelt.

Schritt 2: Vorgarten einplanen

Im Feng-Shui spielen die Landschaft und Umgebung Ihres Heims eine wichtige Rolle. Im Idealfall ermöglicht die Vorderseite des Gebäudes eine freie, möglichst weit reichende Sicht in die Ferne. Da sich dies in den meisten Neubaugebieten hierzulande kaum umsetzen lässt, bedenken Sie zumindest Folgendes: Eine Haustür unmittelbar gegenüber einer Wand (Garage oder Nachbarhaus) ist ungünstig ­– die Position gegenüber dem nachbarlichen Vorgarten hingegen deutlich besser. Denn laut Feng-Shui bringt grünes, frisches Gras vor der Eingangstür Glück.

Prüfen Sie den Zustand der Pflanzen und Gärten in der Nachbarschaft. Fruchtbares Land bedeutet gutes Feng-Shui. Ist der Boden dagegen trocken und steinig, sollten Sie nach einem alternativen Grundstück Ausschau halten.

Schritt 3: Sich von Ballast befreien

Eine Grundregel des Feng-Shui lautet: Trenne dich von Dingen, die du nicht mehr brauchst. So sollten Sie auch bei der Hausplanung denken. Bevor Sie sich also an die konkrete Umsetzung machen, entrümpeln Sie Ihr Leben und befreien Sie Ihren Geist von alten Denkmustern. Warum die Räume nicht anders als üblich aufteilen? Oder das alte Möbelkonzept überdenken? Ein neues Haus bedeutet auch: Neue Optionen für Raumaufteilung und Gestaltung, die ein neues Wohngefühl nach sich ziehen.

Schritt 4: Den optimalen Grundriss planen

Planen Sie Ihr Zuhause nicht nur nach ästhetischen Gesichtspunkten. Hat Ihr Grundriss die falsche Form, wird Ihr Haus nicht gleichmäßig von Energie durchdrungen. Vermeiden Sie deshalb nach Möglichkeit u-förmige und dreieckige Grundrisse sowie runde Formen, Asymmetrie oder Grundrisse in Schlauchform. Optimal sind rechteckige und symmetrische Grundrisse. Auch die Anordnung der wichtigsten Räume sollte symmetrisch sein.

Sie haben ein wunderschönes L-förmiges Grundstück gefunden? Dann teilen Sie es in zwei Rechtecke auf und planen Sie die Garage auf einem der Rechtecke, das Wohnhaus auf dem anderen.

Schritt 5: Die passende Dachform wählen

Machen Sie sich Gedanken über die Form Ihres Daches. Generell gilt: Je flacher, desto besser. Der Dachneigungswinkel sollte nicht größer als 15 Grad sein. Pyramidendächer sind grundsätzlich ungünstig, denn auf lange Sicht kann sich der negative Energiefluss negativ auf die Gesundheit auswirken.

Die Vorderkante des Dachgiebels sollte nicht direkt auf die Haustür des Nachbarn zeigen, weil spitze Kanten laut Feng-Shui ungünstige Energiepfeile senden.

Schritt 6: Bereiche klar trennen

Werden Sie sich klar darüber, welche Lebensräume Ihr neues Zuhause benötigt und teilen Sie die Zimmer danach auf. Verbannen Sie beispielsweise den Arbeitslaptop aus Ihrem Schlafzimmer und verwenden Sie ihn in einem dafür vorgesehenen Arbeitszimmer. Sie sind ein echter Fitness-Fan? Dann planen Sie für Crosstrainer und Co. ­– wenn möglich – einen eigenen Bereich ein.

Durch die klare Trennung kann jeder Raum seine Aufgabe effektiv erfüllen: Konzentration im Arbeitszimmer und Ruhe im Schlafzimmer funktionieren nur bei strikter Trennung der Räume.

Schritt 7: Räume richtig anordnen

Im Feng-Shui gibt es ideale Plätze für bestimmte Räume. Treppenhaus oder Badezimmer gehören nicht in die Mitte des Hauses, die Familienharmonie würde gestört und Sie kämen nur schwer zur Ruhe. Schlafzimmer planen Sie am besten im oberen hinteren Teil der Immobilie ein. Aktivere Räume wie Wohnzimmer oder Kinderzimmer ordnen Sie eher vorne und im Erdgeschoss an.

Schritt 8: Fenster nicht gegenüber Türen planen

Wenn Sie Ihren Neubau planen, achten Sie vor allem auf die Platzierung der Fenster. Die Feng-Shui-Lehre ist hier streng: Ein Fenster, das genau gegenüber einer Tür liegt, lässt die nützliche Energie direkt abfließen. So kann sie nicht ins Haus gelangen und sich dort verteilen. Lässt sich diese Fensterposition architektonisch nicht vermeiden, sollten Sie das Fenster zumindest durch Vorhänge oder Ähnliches in seinem Energiefluss „bremsen“. Licht sollte dennoch ausreichend vorhanden sein, denn prinzipiell gilt: Je heller der Raum, desto besser.

Schritt 9: Den Eingangsbereich sorgfältig gestalten

Im Feng-Shui kommt dem Eingangsbereich eine besondere Rolle zu, denn ihn durchschreiten Sie mehrmals täglich. Daher sollte er nicht zu klein geplant werden und möglichst in einen großen Raum führen. Türen, Fenster oder Spiegel direkt neben der Haustür (beispielsweise die Toilettentüre) sind in einem Feng-Shui-Haus tabu ­– sie stören den Energiefluss.

Die Haustür sollte immer größer sein als die Hintertür.
Industrial Style Zuhause

Schritt 10: Die Einrichtung gewissenhaft wählen

Auch beim Interior-Design gibt es einige Feng-Shui-Kriterien. Eine kleine Auswahl zur Inspiration:

  • Vermeiden Sie Spiegel im Schlafzimmer, denn sie werfen verbrauchte Energie zurück und führen zu unruhigem Schlaf.
  • Achten Sie auf organisch geschwungene Formen bei Ihren Möbeln, denn sie verstärken das Wohlbefinden.
  • Platzieren Sie Ihr Bett und Ihre Sitzecken nicht zwischen Fenster und Tür sowie stets an einer Wand.
  • Türen im Rücken sind schlecht für unser Wohngefühl. Das gilt sowohl für Sofas und Schreibtischplätze als auch für Betten.
  • Wählen Sie helle und warme Farben für Ihr Haus.
  • Denken Sie an das Energiezentrum (Tai Chi) in der Mitte Ihres Zuhauses und planen Sie dort einen leeren Bereich ein, an dem die Energie ungehindert fließen kann.
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