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Der Tresor im eigenen Haus

Wer wertvolle oder gefährliche Gegenstände zu Hause aufbewahren und schützen möchte, der sollte sich einen sicheren Tresor anschaffen. Es gibt zwar viele verschiedene Modelle, aber nicht alle sind beispielsweise für wertvolle, gefährliche und schützenswerte Gegenstände wie

  • Schmuck,
  • Devisen,
  • Edelmetalle wie Gold und Silber,
  • Medikamente und Betäubungsmittel,
  • Waffen und Munition,
  • Schlüssel sowie
  • wichtige und unersetzbare Dokumente

geeignet. Es gilt hier auf besondere Kriterien zu achten, damit der Tresor auch zu seinem Inhalt passt. Daneben raten Experten immer wieder, die Aufbewahrung von Wertsachen zu Hause im Tresor unbedingt mit der zuständigen Versicherung abzusprechen.

Auf den richtigen Standort kommt es an

Sogenannte Wertschutzschränke, die von der Versicherung als sicher ausgewiesen sind, eignen sich besonders für wertvolle Gegenstände. Diese Schränke sind oft echte Schwergewichte und fangen bei einem Mindestgewicht von 200 Kilogramm an. Ein solches Gewicht lässt sich auch mit mehreren Personen nicht so ohne weiteres aus dem Haus tragen. Die Kriminalpolizei rät überdies, nur zertifizierte und geprüfte Tresore beim Fachhändler zu erwerben, da nur dann ein Mindestschutz gewährleistet ist. Die speziellen Wertschutzschränke weisen Plaketten an der Innenseite der Tür auf, die nach der Norm DIN-EN 45011 auf zugelassene Zertifizierungsstellen verweisen.

Ein Blechschrank ist kein sicherer Aufbewahrungsort

Geldkassetten und schlichte Blechschränke sind für Wertsachen weitestgehend ungeeignet, da diese einerseits leicht mitzunehmen sind sich und auf der anderen Seite ohne große Mühen aufbrechen lassen.

Der Markt bietet hier Privatpersonen und Unternehmen eine große Auswahl an unterschiedlichen Tresoren, die für jeden Anwendungsbereich den optimalen Schutz und die benötigten Funktionen bietet. Die wichtigsten Tresoren sind hier unter anderem:

  • Stahlbüroschränke,
  • Geschäftstresore,
  • Einwurftresore,
  • Wand- und Bodentresore,
  • Möbeltresore,
  • Kurz- und Langwaffenschränke,
  • Schlüsseltresore,
  • Brandschutztresore und
  • BTM-Tresore sowie
  •  

Hierbei gilt, dass Tresore, die im Mauerwerk oder Boden verankert sind, den größtmöglichen Schutz bei Einbrüchen vor Diebstahl bieten. Am besten ist es, einen solchen Schutzschrank dort zu installieren, wo man ihn nicht sieht oder vermutet. Der Tresor sollte mit einer Zahlenkombination zu öffnen sein, die sich mit einem persönlichen Code bespielen lässt. So gibt es keinen Schlüssel, der verloren gehen kann oder verlegt werden kann.

Tresore vom Fachmann

Den richtigen Tresor zu finden ist mitunter nicht einfach. Hier gilt es viele Faktoren zu beachten. Alleine das Thema Waffenaufbewahrung bedarf Fachwissen. Damit diese für Leib und Leben gefährlichen Gegenstände sicher und vor allem gesetzeskonform vor unbefugten Zugriff Dritter aufbewahrt werden kann, gibt es viele unterschiedliche Tresorlösungen. Durchsucht man das Internet finden sich immer wieder die gleichen Markenhersteller. Diese kleine Übersicht soll Ihnen helfen, sich im Vorfeld ein wenig zu orientieren:

Burg-Wächter: Burg-Wächter steht für Qualität made in Germany und ist einer der führenden Hersteller von Sicherheitstechnik, darunter unter anderem Tresore, Vorhangschlösse, Briefkästen und Schlösser.

Format: Mit mehr als 60.000 verkauften Tresoren und Sicherheitsbehältnissen jährlich, zählt die Firma Format Tresorbau GmbH & Co. KG aus Nordhessen seit 1989 zu einem der führenden Anbietern von Sicherheitslösungen in Europa.

Master Lock: Die Firma Master Lock zählt weltweit zu den größten Herstellern/Importeuren von Vorhangschlössern und Zahlenschlössern.

Melsmetall: Melsmetall steht für preisgünstige Qualitätsprodukte und günstige Sicherheitslösungen, die Wertsachen sicher und zuverlässig verwahren.

Phoenix Safe: Das im englischen Liverpool ansässige Unternehmen Phoenix Safe ist spezialisiert auf die Fertigung von einbruchsicheren und feuerfesten Tresoren sowie von Datensicherungsschränken.

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