Fassaden ökologisch verkleiden – welche Möglichkeiten gibt es

Am 21. Oktober 2014 von Edle-Bauelemente Redaktion in Allgemein und Ratgeber

Wenn eine Hausfassade neu zu verkleiden ist, müssen verschiedene Kriterien Beachtung finden. Ganz besonders, wenn die Aufgabenstellung lautet, diese Arbeiten ökologisch verträglich durchzuführen. Während für viele stets nur der Preis einer Fassadenrenovierung eine Rolle spielt, setzen andere auf ökologische Aspekte, die mit in die neue Optik einfließen sollen.

Wer nachhaltig bauen möchte, setzt heute nicht mehr auf den klassischen Hausputz, sondern auf eine Holzfassade oder gar eine Fassade aus Photovoltaik-Panels. Die Holzfassade ist wohl die natürlichste Hausverkleidung, die uns die Natur zur Verfügung stellt. Jedoch ist die Anbringung und Pflege aufwendig und somit für den Hauseigentümer nicht zu unterschätzen. Holz als Fassadenverkleidung wirkt – gerade in ländlichen Gegenden – naturverbunden und hat deshalb Charme.

Doch in eher städtischen Gebieten wirken Verkleidungen aus Holz, beispielsweise für einen quadratischen Anbau stylisch und modern. Holz kann viel – ob für die Fassadenverkleidung oder bei der Innenraumgestaltung – der nachwachsende Rohstoff lässt sich im Hausbau außen wie innen vielfältig einsetzen. Holz passt einfach immer, im Landhaus-Stil genauso wie im Bauhaus- oder Minimalistischem Stil.

Holzfassade benötigt erhöhten Pflegeaufwand

Wer sich für eine Holzfassade entscheidet, muss jedoch einiges beachten:

Ganz wichtig ist es, genügend Abstand zwischen der Dämmung und den außenliegenden Holzelementen zu belassen, denn nur so kann ausreichend Luft zirkulieren und für das entsprechende Klima sorgen. Die natürliche Luftzirkulation ist dafür verantwortlich, dass im Inneren des Hauses ein ausgewogenes Raumklima herrscht, sich kein Schimmel bildet oder Stockflecken entstehen können. Holz ist ein natürlicher Baustoff und so verhält sich das Material – bei sach- und fachgerechter Ausführung – auch und bietet den Hausbewohnern ein angenehmes Wohnklima.

Damit eine Holzfassade immer schön und gepflegt aussieht, braucht es allerdings einen erhöhten Pflegeaufwand. Wer nicht auf die silbrige Patina von unbehandeltem Holz oder abblätternder Farbe steht, dem bleibt es nicht erspart, sich mindestens jedes zweite Jahr um einen neuen Anstrich zu kümmern. Mit der richtigen Pflege kann eine Holzfassade über viele Jahrzehnte ihre Aufgabe erfüllen und dabei blendend aussehen.


Photovoltaik-Platten bislang nur in gewerblichen Bauten

Photovoltaik-Panels sind ebenfalls eine praktische, ökologische Möglichkeit, um ein Haus mit einer neuen Fassade zu verkleiden. Allerdings sind diese Platten noch relativ neu im Bereich der Fassadenverkleidung und deshalb auch noch recht hochpreisig. Allerdings kann der Hauseigentümer mit diesen Platten gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – die optisch ansprechende Verkleidung seines Hauses und die Stromerzeugung für den Eigenbedarf. In Zeiten steigender Strompreise ein nicht zu unterschätzender Faktor. Allerdings sind die Photovoltaik-Panels nur dann sinnvoll, wenn sie an den sonnenzugewandten Außenwänden montiert sind. Nur wer zukunftsorientiert handelt und dazu noch bereit ist, viel Geld für diese Verkleidungen auszugeben, entscheidet sich für eine Panel-Fassade aus Photovoltaik-Platten.

Diese Art der stromerzeugenden Fassadenverkleidung kommt bei Büro- und Gewerbebauten bereits häufiger zum Einsatz – in privaten Bauvorhaben sind sie jetzt noch relativ selten zu sehen.

Seien wir gespannt darauf, was die Zukunft uns noch bieten wird! Besinnen wir uns wieder auf die alten, natürlichen Baustoffe oder kommen neue, innovative Materialien und Platten auf den Markt, die unsere Häuser vor Wind und Wetter schützen, für ein gesundes Raumklima sorgen, den Energiebedarf im Haus senken und daneben vielleicht noch weitere Vorteile oder Eigenschaften bieten. Wer mehr Informationen über mögliche Fassadenverkleidungen sucht, der kann sich auf http://fassadenverkleidung.org/ neue Anregungen holen.

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