Kellerdecke dämmen – die Lösung mit Soforteffekt für Ihre Wohnräume

Am 07. Juli 2016 von Edle-Bauelemente Redaktion in Allgemein und Ratgeber und Sonstiges

Viele Hausbesitzer kämpfen mit hohen Heizkosten, und das Jahr für Jahr wieder. Vor allem dann, wenn die Kellerdecke und das Dach nicht ausreichend gedämmt sind, breitet sich Kälte immer wieder schnell in den Wohnräumen aus. Wenn die Kellerdeckendämmung nicht stimmt und der Keller unbeheizt ist, kommt es oft zu unangenehmer Fußkälte in den darüber liegenden Wohnräumen. Das muss jedoch nicht sein! Sie können das Problem leicht und auch kostengünstig lösen, indem Sie eine Dämmung der Kellerdecke vornehmen.

Wer keine ausreichenden Heimwerkerqualitäten besitzt, beauftragt einen Innenausbauer mit dieser Aufgabe. Im ersten Schritt der Sanierung ist die Dämmung der Kellerdeckenunterseite angebracht. Sie gehört zu den am leichtesten umsetzbaren Sanierungsmaßnahmen und sollte mindestens acht Zentimeter stark sein. Allein diese Maßnahme sorgt im Allgemeinen bereits dafür, dass die Heizkosten merklich sinken und sich die Wohnqualität in den darüber befindlichen Räumen erheblich verbessert. Wichtig hierbei ist, sich vorab ausreichend und fachmännisch beraten zu lassen, um das optimale Dämmmaterial zu bestellen.

Dämmung Kellerdecke – so wird es gemacht!

Die Dämmplatten werden ohne Zwischenraum und auf der gesamten Fläche an die Kellerdecke gebracht – umlaufend von der Decke zu den Wänden müssen die Platten in circa 50 Zentimeter Breite ebenfalls aufgebracht werden, um Wärmebrücken zu vermeiden. Denken Sie vor Beginn der Arbeiten daran, die Kellerräume zu fotografieren und auf diesen Fotos die Lage von Elektroleitungen und Abfluss- sowie Zuflussrohren genau zu verzeichnen. Ebenfalls ein wichtiger Punkt bei solchen Sanierungen ist die Beachtung der Energieeinsparverordnung, der EnEV, die bestimmte Vorgaben enthält.

Sollten Leitungen direkt unter der Kellerdecke verlegt sein, werden die Dämmplatten so geschnitten, dass sie direkt bis an die Rohrleitungen heranreichen – Zwischenräume sind dabei mit ebenfalls mit Dämmung zu versehen. Sollte es sich bei der Kellerdecke um eine gewölbte Decke (Kellergewölbe) handeln, ist hier mit Mehraufwand in verschiedenster Hinsicht zu rechnen. Sowohl bei den Kosten wie auch bei der Ausführung der Arbeiten entsteht ein nicht unerheblicher Mehraufwand. Einige Hersteller bieten für Kellergewölbe gar Maßanfertigungen eines speziellen Dämmsystems an, um auch diese Decken fachgerecht dämmen zu können. Die Kosten für eine solche Sanierung errechnet ein Fachmann im örtlichen Baugeschäft, der Energieberater oder der Innenausbauer.

Kellerdeckendämmung: Welches Material für welchen Einsatzort?

Es gibt verschiedene Materialien, die bei einer Kellerdeckendämmung zum Einsatz kommen können. Ob Polyurethan-Hartschaum – auch alu-kaschiert –, Mineralwolle, Steinwolle und Styropor – welches Material für welche Kellerdecke geeignet ist, diese Frage sollte ein Fachmann beantworten. Schließlich geht es um Sanierungsarbeiten, die für die nächsten Jahre Bestand haben sollen. Deshalb gilt hier natürlich besonders: Nicht am falschen Ende sparen! Das zahlt sich in den meisten Fällen nicht aus und dann kann es sein, dass die Maßnahme nicht den gewünschten Effekt bringt.

Neben den unterschiedlichen Kellerdeckendämmung Materialien unterscheidet man ebenfalls nach der Art der Befestigung des jeweiligen Dämmmaterials. Hier orientieren sich die Handwerker und Bauunternehmen an dem verwendeten Material. Ob also verklebt, verschraubt oder gedübelt wird, entscheidet die gewählte Dämmplatte. Nach der Anbringung kann der Bauherr sich noch entscheiden, wie das „Finish“ der Deckendämmung aussehen soll. Viele verkleiden eine gedämmte Kellerdecke mit einer Gipsbauplatte, die dann verputzt und gestrichen werden kann. Im Handel gibt es jedoch auch schon Dämmplatten mit optisch ansprechender Beschichtung, die nicht unbedingt „nachbehandelt“ werden muss.

Wenn Sie selbst tätig werden möchten und eigene Hand anlegen, sollten Sie unbedingt auf diese Details achten – so geht Ihnen die Kellerdeckendämmung sehr viel leichter von der Hand.

  • Achten Sie beim Aussuchen des Materials auf die jeweilige Druckbelastbarkeit – je höher diese ist, desto mehr Sicherheit haben Sie bei einer Klebemontage.
  • Das Material für den Einsatz in Räumen mit höherer Luftfeuchtigkeit sollte nach Möglichkeit diffusionsoffen sein, wie beispielsweise Steinwolle es ist.
  • Eine fertig kaschierte Oberfläche benötigt weniger „Nacharbeit“.
  • Das Material muss nichtbrennbar und der Euroklasse A1 entsprechen.
  • Wichtig sind eine hohe Wärme- und Schalldämmung.
  • Auch das handliche Format ist ein wichtiger Vorteil für Heimwerker.

Weitere Details und Informationen finden Sie übrigens auch im Internet oder beim Fachberater in Ihrem Baustoffhandel online.

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