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Rosenbogen: Blühende Augenweide im Garten

Sie ist die Königin unter den Blumen und den Deutschen ihr liebstes Gartengewächs: die Rose. Besonders schön zur Geltung kommt ihre vielfältige Blütenpracht, wenn man sie um einen Bogen herum spannt. Das geht jedoch nicht mit jeder Gattung, sondern nur mit der Kletterrose. Sie wächst entlang der Stäbe automatisch nach oben, sodass man nur noch die neuen Triebe durch die einzelnen Sprossen des Rosenbogens in die richtige Richtung führen muss.

Kletterrosen können in den unterschiedlichsten Farben blühen, sodass jeder Hobbygärtner selbst entscheiden kann, welche Gattung in seinem Reich Einzug halten soll. Wer sich noch nicht sicher ist, für welche Blumen er sich entscheiden soll, der findet online eine große Auswahl an Rosen. Die kann man sich einfach nach Hause liefern lassen und seinen eigenen Pavillon oder Rosenbogen anlegen. Was es dabei zu beachten gilt, erfahren Sie hier.

Wie stellt man einen Rosenbogen auf?

  1. Bevor der Rosenbogen im Garten aufgestellt wird, sollten Sie folgende Punkte bedenken: Kletterrosen können meterlange Triebe entwickeln und den Rosenbogen regelrecht unter sich begraben. Deshalb muss er einiges an Gewicht tragen können und tief im Boden verankert sein. Da Holz im Laufe der Jahre morsch werden kann, empfehlen wir Ihnen einen Stahlbogen,  zum einen ist er besonders robust, zum anderen witterungsbeständig. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie sich für verzinkten, lackierten oder unbehandelten Stahl entscheiden, wobei der letzte eine schöne Patina bekommt, wenn er im Garten langsam rostet.
  1. Der Rosenbogen sollte hoch und breit genug sein, sodass Sie auch noch Jahre später darunter durchgehen können. Denn die Triebe wachsen nicht nur an den Stangen entlang, sondern schlängeln sich durch die Sprossen hindurch. Damit Sie sich beim Passieren nicht verletzen, zum Beispiel an den Dornen, sollten Sie die Triebe mit einer Gartenschere regelmäßig zurückstutzen bzw. die Rosen in Form bringen.
  2. Durch das zunehmende Gewicht der Rosen muss der Bogen so in der Erde verankert werden, dass er nicht umfallen kann, wenn es zum Beispiel stürmt. Gehen Sie deshalb wie folgt vor: Zuerst müssen Sie an den Stellen Löcher (mind. 50 cm tief) ausheben, auf denen der Rosenbogen später einmal stehen soll. Dann setzen sie in die Mitte von jedem Loch ein genauso langes PVC-Rohr (200 mm dick), das jeweils mit erdfeuchtem Beton gefüllt wird. Dann wird der Bogen darin einbetoniert und kann zukünftig Wind und Wetter standhalten.
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