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Sicherheitstüren

Zu den Sicherheitstüren gehören alle Tür-Arten, die Leib und Leben zu schützen versuchen. Dazu zählen Brandschutztüren, Rauchschutztüren, einbruchhemmende Türen und viele weitere Modelle zur Abwehr von Gefahren. Der Einsatz von Sicherheitstüren findet im gewerblichen wie privaten Bereich statt. Was Du für die Wahl der passenden Sicherheitstür wissen solltest, findest Du in diesem Ratgeber unseres Portals für Edle Bauelemente.

Sicherheitstüren zu Hause und im Betrieb

Sie können eine Sicherheitstür zum Einbruchschutz als Kellertür nutzen, die von außen nicht gut einzusehen und dadurch kein attraktives Ziel für Einbrecher ist. Im gewerblichen Umfeld werden Sicherheitstüren zum Schutz von EDV-Räumen, Laboren oder Supermärkten eingesetzt. Auch Hochsicherheitsbereiche wie in Psychiatrien, Banken und Polizeistationen werden häufig durch spezielle Sicherheitstüren geschützt.

Die Sicherheitsmerkmale, die eine entsprechende Tür zur Sicherheitstür machen, sind dabei nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen.

Bei anderen Türen liegt es auf der Hand, dass es sich um eine spezielle Form der Sicherheitstür handeln muss – so zum Beispiel bei Haftraumtüren in Gefängnissen und der Justizvollzugsanstalt.

Ausgestattet mit bolzengesicherten Bändern, Sicherheits-Profilzylinder, Aufbohrschutz und Mehrfachverriegelungen sowie Sicherheits-Wechselbeschlägen, leisten Sicherheitstüren hohen Widerstand.

Ebenso sorgen Rauch- und Feuerschutztüren für unüberwindbare Schranken, die einem Feuer nicht erlauben, sich im Gebäude auszuweiten.

Wie die einzelnen Modelle schützen

Im Folgenden stellen wir einige Sicherheitstüren vor, um Dir eine Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung zu bieten. Ob Sicherheitstür als Haustür oder Eingangstür, für den Keller oder in gewerblichen und öffentlichen Bauten – welche Sicherheitstür die richtige ist, hängt stark von den Ansprüchen und ihrem Einsatzgebiet ab. In jedem Fall spielt der Einbruchschutz eine große Rolle – ob bei Einbruchschutz-Türen oder Brandschutztüren. Gelegenheitstätern sollte keine Chance bleiben.

Einbruchhemmende Sicherheitstür – da beißen sich Einbrecher die Zähne aus

Ein Einbruch in die Privaträume oder auch im Büro hinterlässt Spuren, nicht zuletzt psychischer Natur. Der Einbruchschutz sollte daher einen hohen Stellenwert bei der Wahl der Außentüren haben, damit Tätern lange Widerstand geleistet wird.

Schwachstellen bilden häufig veraltete Türblätter oder Zargen. Da bieten auch Alarmanlage und ein brauchbares Schloss allein keinen Schutz. Im Schnitt gibt ein Einbrecher schon nach weniger als drei Minuten auf – zu groß wird die Gefahr, entdeckt zu werden. Richtig ärgern kannst Du einen potenziellen Einbrecher mit einer einbruchhemmenden Sicherheitstür, die ein Aufgebot an Abwehrmechanismen vereint. Dazu zählen:

  • Mehrfachverriegelung
  • Sicherheits-Profilzylinder
  • Aufbohrschutz
  • Ausziehschutz
  • Sicherheitswechselbeschläge
  • Bolzengesicherte Bänder

Das standardmäßige Werkzeug eines Einbrechers hat hier absolut keine Chance. Auch die Montage der Tür trägt maßgeblich zur Einbruchhemmung bei. So kann eine entsprechende Sicherheitstür im Mauerwerk, in Beton oder auch Porenbeton montiert werden. Weiterführende Informationen findest Du in unserem Ratgeber zu Einbruchhemmenden Sicherheitstüren.

Brandschutztüren machen dem Feuer den Gar aus

Feuer ist lebensgefährlich und kann darüber hinaus Existenzen vernichten, wenn beispielweise das Büro oder die Firma niederbrennen. So melden nach einem Brandschaden auf Firmengelände bis zu 70 Prozent binnen eines Jahres Insolvenz an.

  • Brandschutz wird in Deutschland großgeschrieben.
  • Zahlreiche Vorschriften sind schon beim Bau zu beachten.
  • Besonders im gewerblichen und öffentlichen Bau kommen Brandschutztüren zum Einsatz.
  • Diese verhindern oder verzögern die Ausbreitung von Feuer auf angrenzende Gebäudeteile.
  • Überall dort, wo sich durchgehend viele Menschen aufhalten, können Brandschutztüren (auch Rauchschutztüren genannt) einen effektiven Beitrag zum Brandschutz beitragen.
  • So zum Beispiel in Schulen, Krankenhäusern, öffentlichen Einrichtungen, Kur-Kliniken und Einkaufszentren.

Die Anforderungen an die Sicherheitstechnik nehmen zu. Unter Brandschutz werden alle Schutzmaßnahmen verstanden, die Menschen einen Vorsprung geben, um einem Feuer sicher zu entkommen oder es sogar ermöglichen, die Löscharbeiten aufzunehmen.

Unterschieden wird der vorbeugende und abwehrende Brandschutz. Die Montage von Brandschutztüren versteht sich dabei als vorbeugende Brandschutzmaßnahme. Sie sollen Rettungswege möglichst lange vor Feuer und Rauch abschirmen.

Wie lange eine Brandschutztür standhält, erkennst Du an der ausgewiesenen Feuerwiderstandsklasse. Die Klassifizierung ist in der DIN 4102-2 geregelt. Wie diese Klassifizierung aussieht und was Du noch über diese vorbeugende Schutzmaßnahme wissen solltest, erfährst Du in unserem Ratgeber zu Brandschutztüren.

Für den Privatbau sind Türen und Fenster mit den Widerstandsklassen RC 2 und RC 3 ausreichend und von der Polizei empfohlen.

Türgriff Außentür Metall
Türgriff Außentür aus Holz