Beton fachgerecht reparieren und sanieren

Am 29. Juni 2017 von Edle-Bauelemente Redaktion in Allgemein und Eingangsbereich und Garten und Ratgeber

Wer die ersten Risse oder Schäden an oder auf einer Betonoberfläche erkennt, sollte sofort handeln. Ob es möglich ist, den Beton selbst zu reparieren oder ob hier ein Fachmann ans Werk muss, ist meist sehr schnell klar. Kleinere Stellen lassen sich auch gut selbst ausbessern. Mit etwas Betonkleber oder einem Schnellbeton aus dem Baumarkt, sind kleinere Schäden flink behoben. Ernst wird es allerdings, wenn tragende Bauteile – ob im Sockelbereich, an der Fassade, an Balkonen oder Treppen, betroffen sind.  Hier weiß nur der Fachmann, wie solche Schäden richtig und nachhaltig zu sanieren sind.

Welche Ursachen gehen Betonschäden voraus?

Die sichtbaren Schäden sind in vielen Fällen allerdings nur die Spitze des Eisberges – die Ursachen liegen meist tiefer, im verwendeten Material, einer unsachgemäßen Verarbeitung oder auch ungünstigen Umwelt- und Witterungsbedingungen. Es ist allerdings ganz natürlich, dass nach einigen Jahren beim Baustoff Beton ein gewisser Alterungszustand zu sehen und oft auch zu fühlen ist. So kann es bei Stahlbeton gar zu recht starken Beeinträchtigungen kommen. Chemische Prozesse öffnen hier nach einer gewissen Zeit dem Rost Tür und Tor und der Stahl ist nicht mehr ausreichend geschützt. Weitere Folgen sind Abplatzungen des Betons sowie sichtbare Rostfahnen, also rostige Abfärbungen auf dem Beton. Der Fachmann spricht in diesem Fall von einer Carbonatisierung oder einfach von Lochfraß, bedingt durch ein ungünstiges Zusammenspiel von chemischen Belastungen der Luft mit Feuchtigkeit.

So ist ebenfalls ein friedliches Nebeneinander zwischen Beton und Salzwasser nicht möglich – auch hier kann es zu Abplatzungen und Absprengungen kommen. Dies geschieht häufig in der kalten Jahreszeit; wenn Salzwasser auf und im Beton gefriert, sich aufgrund der Bildung von Eiskristallen ausdehnt und abplatzt. Nicht nur an den Küsten ein Problem, sondern auch in landwirtschaftlichen oder Gartenbau-Betrieben sowie weiteren Branchen, die mit Salzen und Nitraten versetztes Abwasser ableiten.

Fehler bei der Verarbeitung des Baustoffes Beton

Weiterhin können Betonschäden auftreten, wenn keine ausreichende Überdeckung des Betons gegeben ist. Soll heißen, dass die Betonschicht einfach zu gering ist, um eine Carbonatisierung längere Jahre zu verhindern. Ebenso ein Grund ist die unsachgemäße Verarbeitung des Baumaterials, ein zu fester oder gar zu nasser Beton, der seinerzeit aus dem Mischer gepumpt wurde. Nicht unerwähnt bleiben sollen hier natürlich auch die Beschädigungen nicht, die einfach im Laufe der Zeit durch Abnutzung auftreten. Ob durch permanente mechanische Belastungen oder einzelne extreme Belastungen – Beton ist nun mal kein Baustoff für die Ewigkeit.

Profis sanieren und reparieren

Bei der Suche nach einem passenden Sanierungsunternehmen ist es ratsam, vorab Erkundigungen einzuholen oder sich Referenzen zeigen beziehungsweise nennen zu lassen. Als Experte für fachgerechte Betonsanierungen empfehlt die Maler Giese GmbH aus Stuttgart beispielsweise: „Bei der Auswahl eines Handwerksbetriebs für Betonsanierungen sollte auf den SIVV-Schein des Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein E.V. als Qualitätsnachweis geachtet werden“.

Das Beton nicht nur als Baumaterial eine gute Figur macht, zeigt hier der Artikel im Hausbauforum.

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