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Swimmingpools

Swimmingpools bieten erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen, sorgen beleuchtet des Nachts für sanftes Licht im Garten und erfreuen sich besonders unter Kindern und Jugendlichen hoher Beliebtheit. Schmeißt Du gerne Gartenpartys und möchtest daraus nur zu gerne eine eigene Poolparty machen, lohnt es sich, in die Welt der hochwertigen Swimming-Pools einzutauchen

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Hast Du genügend Platz im Garten, kannst Du einen festinstallierten Swimmingpool nachträglich anschaffen, beim Bau der Immobilie direkt mitplanen oder auf eine Variante zu günstigem Preis ausweichen: einen Aufstellpool. Denn auch zu günstigeren Preisen bekommst Du durchaus langlebige Lösungen. Möchtest Du gerne beheizt im Freien baden, wirst Du in unserem Ratgeber zu Whirlpools und Jacuzzis fündig. Passend zum Pool kann eine Pooldusche zum Einsatz kommen – auch als Solardusche ohne Stromverbrauch. Hast Du weniger Platz und möchtest auf Abkühlung nicht verzichten, findest Du in unserem Ratgeber zu Gartenduschen Details.

Ist Deine Immobilie schon geplant, der Garten aber nicht? Dann nimm die Integration eines Swimmingpools direkt mit in die Gartenplanung auf. Wenn sich der Swimmingpool nicht gleich als solcher outen soll, Du aber dennoch die Möglichkeit haben willst, im eigenen Garten zu schwimmen, kommt auch ein bepflanzter Schwimmteich für Dich infrage. Auch dazu haben wir einen Ratgeber erstellt.

Poolarten

Einbaupools, Aufstellpools und Infinity Pools

Ist der Pool in die Erde eingelassen, so wird von einem Einbaupool gesprochen. Dem gegenüber stehen Aufstellpools, die ebenerdig aufgestellt werden. Für beide Poolarten ist ein solides Fundament nötig, denn befüllt bringen schon kleine Swimmingpools schnell 500 Kilogramm und mehr auf die Waage. Entsprechend belastbar muss der Untergrund sein, bevor ein Swimmingpool aufgestellt und befüllt werden kann. Beide Poolarten benötigen Filteranlagen, um das Wasser keimfrei und sauber zu halten, sowie Zubehör. Formen und Größen sind vielseitig. Auch Aufstellpools und Fertigbecken gibt es in oval, rund, rechteckig, quadratisch, acht- oder fünfeckig.

Als Pool der Extraklasse zählt der Infinity Pool. Dieser verlangt nach einer beeindruckenden Aussicht und hat zum Ziel, die Wasseroberfläche nahtlos in den Horizont übergehen zu lassen, sodass es scheint, als nähme der Pool kein Ende. Für Grundstücke an Bergen, die über Natur oder Städte thronen, auf jeden Fall eine Überlegung wert. Bekannt sind Infinity Pools aus Luxus-Resorts an den schönsten Orten der Welt, die gerne für Hochzeitsreisen angesteuert werden. Infinity Pools sind so konzipiert, dass sie wie kantenlose Schwimm- und Reflexionsbecken wirken, die unendlich (infinity) sind. Im Folgenden haben wir Dir die Vorteile der drei Poolarten zusammengestellt:

ArtVorteile
Einbaupool– Fester Bestandteil der Gartenplanung, weshalb sich ein
Einbaupool optimal in das Gesamtbild integriert.
– Ein Einbaupool lässt Raum für interessante
Eigenkonstruktionen, was Formen und Verläufe des
Pools betrifft.
Aufstellpool– Individuell zu platzieren und damit sehr flexibel.
– Abbaubar, sodass sich die Fläche im Winter anders
nutzen lässt.
Infinity Pool– Vermittelt Luxus, Freiheit und Wohlstand.
– Unterstreicht die einzigartige Lage Ihres Hauses.

Leg Wert auf rutschfeste Stufen! Ob hochwertige Einbautreppe oder Edelstahlleiter – schnelles Wegrutschen solltest Du vermeiden. Auch ein beidseitiger Handlauf kann für mehr Sicherheit sorgen. Gestalte Deinen Einstiegt bequem, komfortabel und gleichzeitig so elegant wie möglich.

Setz am besten gleich auf einen Sandfilter. Dieser kommt mit größeren Schmutzpartikeln klar und ist leistungsstärker. Achte unbedingt darauf, dass die Leistungsstärke des Sandfilters zum Filterkessel passt. Ist die Leistung zu hoch für den Kessel, ist die Reinigungsleistung trotz leistungsstarkem Filter schlecht.

Wenn sich Dein Garten nicht gut erschließen lässt, eignen sich Systembausteine aus Styropor besonders gut, denn diese kannst Du leicht durch den Wohnraum in den Garten transportieren. Ein Kran zum Übersetzen eines Beckens wird nicht benötigt. Das Prinzip hinter dem Baustein-System, ist dasselbe wie bei den Spielzeugherstellern LEGO und Playmobil.

Für mehr Einblicke haben wir Dir zwei Videos vom Toom Baumarkt herausgesucht, die wertvolle Informationen und Tipps bereithalten:

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So reinigst Du Deinen Swimmingpool

Wasser kann durchaus zum Gesundheitsrisiko werden, wenn es sich um stehende Gewässer handelt, die hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Dann bilden sich Keime, Bakterien, Algen und andere Substanzen, die Du nicht in Deinem Swimmingpool haben möchtest. Infektionen, darunter auch lebensbedrohliche, können die Folge sein. Entsprechend sorgfältig solltest Du es mit der Poolreinigung halten. Filteranlagen, Kescher, Chlortabletten, Skimmer, akkubetriebene Poolsauger, die funktionieren wie Staubsauger und Poolroboter – zum Reinigen Deines Swimmingpools gibt es eine ganze Reihe Poolzubehör.

Für grobe Verunreinigungen beginnst Du die Pflege Deines Gartenpools mit Kescher und Poolbürste. Für Poolwände und den Beckenboden gibt es Beckenrandreiniger. Damit Du bei der Instandhaltung des Pools den Überblick behältst, haben wir die Pflegeschritte zusammengetragen:

Schritt 1: Entferne groben Schmutz mit Hilfe eines Keschers und einer Poolbürste. So lassen sich sämtliche offensichtliche Ablagerungen wie Blätter, Pollen und Insekten entfernen. Sinkt Laub auf den Boden des Pools, kann es zu hartnäckigen Verfärbungen kommen.

Schritt 2: Nun geht es mit der Poolbürste weiter. Reinige die Poolwände und den Boden. Hierzu trägst Du Beckenrandreiniger auf die Poolbürste auf.

Schritt 3: Der gelöste Schmutz setzt sich auf den Poolboden. Zeit, mit dem Poolsauger den Schmutz aufzusaugen.

Mach Dir diesen Schritt leichter, indem Du einen Poolroboter benutzet, der automatisch den Pool abfährt und den Boden des Schwimmbads reinigt. Selbst Hand anlegen musst Du dann nur noch beim Tausch des Saugbeutels. Bei Algenbefall ist von einem Poolroboter jedoch abzusehen, denn Algen nutzen einen Poolroboter so wie Pollen Bienen nutzen – als Taxi, um sich schnell zu vermehren.

Schritt 4: Leere den Oberflächen-Absauger, den Skimmer, regelmäßig. Mindestens einmal die Woche.

Schritt 5: Wie sauber und sicher Ihr Schwimmwasser ist, hängt vom Filtersystem ab. Die Filterpumpe ist das Herz Deines Gartenpools und entscheidet über die Wasserqualität. Den Filter auf seine Funktionalität zu überprüfen ist wichtig – egal ob Sandfilteranlage oder anderes System. Überprüfe regelmäßig den Wasserkreislauf. Wird das Wasser richtig gefiltert? Hierzu prüfst Du, ob im Zusammenspiel Skimmer, Pumpe, Filter, Filtermedium (Kartuschen- oder Sandfilteranlage) und Rücklaufdüsen alles ordnungsgemäß läuft.

Schritt 6: Mit Chlor verbindest Du den beißenden Geruch aus dem Hallenbad? Es geht auch ohne Chlorgeruch – jedoch nicht ohne Chlor. Es wird empfohlen, wöchentlich eine Stoßchlorung durchzuführen. Hierbei wird ein hoher Chlorgehalt ins Wasser gegeben, der Fremdpartikel bindet und zersetzt. So verhinderst Du, dass sich Bakterien, Schmutz und Algen bilden – völlig geruchsneutral.