Solarduschen

Eine besondere Art der Gartendusche stellt die Solardusche dar. Solarduschen sind nicht nur für Poolbesitzer und Warmduscher interessant, sondern für jeden Haus- und Gartenbesitzer, der beim Genießen auch gerne Strom spart. Eine Solardusche funktioniert mit Sonnenenergie und verbraucht so keinen Strom. Gefertigt werden Solarduschen aus Edelstahl, Aluminium oder auch PVC. Klassische Solarduschen gibt es mit Temperaturreglern. Kleiner Formate lassen sich mit auf Reisen nehmen und finden ihren Einsatz als Campingduschen.

Ihre Solardusche sollte in jedem Fall einen Anschluss für einen üblichen Gartenschlauch besitzen und eine Ablassschraube oder eine andere Möglichkeit, das Wasser aus dem Wassertank zu entleeren. Poolduschen und andere Arten der Solardusche verfügen häufig auch über einen integrierten Wasserhahn oder eine Fußdusche – hier gibt es eine breite Auswahl an verschiedene Fußbrausen, die sich bei einigen Gartenduschen auch nachrüsten lassen. Ob Außendusche von Gardena, Hornbach, Arebos, Steinbach oder Kesser – verschiedene Produkte versprechen unterschiedliche Vorteile. Mit unserem Ratgeber helfen wir herauszufinden, was Ihnen persönlich wichtig ist.

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So funktioniert eine Solardusche

Erfrischung unter dem Regenduschkopf an heißen Sommertagen, am besten bevor und nachdem Sie Zeit in Ihrem eigenen Pool verbracht haben – wenn Sie diese Vorstellung reizt, dann hat eine Dusche mit angenehm temperiertem Duschwasser eine ganze Reihe an Vorteilen. Doch wie funktioniert eine Solardusche?

Eine Solardusche hat einen Wassertank, der im Schnitt 20 bis 35 Liter Fassungsvolumen aufweist und über Sonnenlicht aufgeheizt wird. Viele mit Solarenergie betriebene Geräte benötigen ein Solarmodul – eine Solardusche hingegen kommt ohne solch ein Modul aus. Im Garten aufgestellt, muss lediglich der Wasserschlauch an den Wassertank angeschlossen werden. Der Tank wird mit kaltem Wasser befüllt und innerhalb weniger Stunden durch die Einwirkung der UV-Strahlung aufgewärmt.

An heißen Sommertagen erreicht eine Solardusche schnell eine Höchsttemperatur von 60 Grad Celsius. Zu empfehlen ist daher der Einsatz einer Mischbatterie. Mit einer Einhebelmischbatterie lässt sich die Temperatur regulieren, denn der Kaltwasserzufluss durch den Gartenschlauch mischt sich mit dem aufgeheizten Wasser und sorgt so für eine angenehme Wassertemperatur.

Achtung: Lag der angeschlossene Gartenschlauch bereits selbst längere Zeit in der Sonne, ist auch diese Wasserzufuhr warm bis heiß. Hier sollten Sie das Wasser zunächst ablaufen lassen, bevor Sie den Schlauch mit dem dann frischen Wasser an den Wassertank anschließen.

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Arten der Solardusche

Gartenduschen mit Solarbetrieb unterscheiden sich in ihre Nutzungsarten. Dazu zählen:

  • Die tragbare Campingsolardusche, die es in ganz abgespeckter Form auch als bloßen Wassersack gibt, den Sie in einem Baum aufhängen, um darunter duschen zu können.
  • Eine Solardusche als Pooldusche, die direkt neben Ihrem Swimmingpool aufgestellt oder installiert wird.
  • Die langlebige Solardusche aus Edelstahl, die sich als besonders robust und witterungsbeständig erweist.
  • Eine besonders leichte und daher gut zu transportierende Solardusche aus Aluminium.

Vor dem Kauf einer Solardusche sollten Sie sich auch über die Eigenschaften des Wassertanks Gedanken machen. Was es zu beachten gibt, haben wir Ihnen im Folgenden zusammengestellt.

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Der Wassertank

Der Wassertank ist das Herzstück einer Solardusche. Modelle gibt es zahlreiche, doch welches das richtige für Ihre Bedürfnisse ist, finden Sie nur bei genauerem Abhandeln der Kriterien heraus. Neben der Ummantelung, die aus PVC, Aluminium, Edelstahl und anderen Metallen bestehen kann, spielt das Fassungsvermögen eine große Rolle. Hierbei kann ausschlaggebend sein, wie häufig Sie Ihre Solardusche nutzen und für wie lange.

Wird die Gartendusche von der ganzen Familie genutzt und haben Sie vor, eingedreckte Kinder abzuduschen, kann dies die Nutzungsdauer in die Höhe treiben. Dann sollten Sie auf ein höheres Fassungsvolumen setzen. Wieviel Liter Ihre Dusche halten kann, ist ein ausschlaggebendes Kriterium, über das Sie sich vor dem Kauf klar sein sollten. Als Richtwert können Sie sich daran orientieren, dass ein Tank mit 35 Litern, für vier bis acht Minuten reicht. Ein solcher Tank braucht ungefähr ein bis zwei Stunden, um sich aufzuheizen.

Nadiia Ploshchenko - Unsplash.com

Wie lange es dauert, bis ein Wassertank aufgewärmt ist, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Die Sonneneinstrahlung – ist der Tank der prallen Sonne ausgesetzt, geht es schneller als an bewölkten Tagen. Auch dann gelangen UV-Strahlen auf den Wassertank, allerdings in abgeschwächter Form, sodass es länger dauert, bis das darin enthaltende Wasser erwärmt ist.
  • Die Art der verbauten Mischbatterie, die zur Wassererwärmung genutzt wird. Eine Mischbatterie sollte immer dann zwischen Kanister (Wassertank) und Duschkopf installiert werden, wenn sich das Wasser auf mehr als 50 Grad erhitzen kann. Dies ist in der Regel bei jeder Solardusche gegeben, die der prallen Sonne ausgesetzt wird. Dies bedeutet, dass zusätzlich zum Wassertank mit dem aufgeheizten Wasser ein weiterer Tank mit kaltem Wasser, der sich nicht aufheizen lässt, angeschlossen wird – oder aber die Kaltwasserzufuhr durch den Hausanschluss erfolgt.
  • Die Größe des Wassertanks – ein Tank mit hohem Fassungsvermögen braucht deutlich länger, um auf Temperatur zu kommen als ein kleinerer Tank.

Tauschen Sie das Wasser im Wassertank regelmäßig aus. Steht Wasser über längere Zeit bei einer Temperatur von 40 Grad Celsius, begünstigt dies die Bildung von Keimen und Bakterien wie Legionellen. Diese können zu Infekten bis hin zur Lungenentzündung führen. Besonders für Kinder, die Spaß daran haben, sich das Wasser in den Mund spritzen zu lassen, wichtig zu beachten.

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Der richtige Standort für Ihre Solardusche

Das Wort solar bedeutet „die Sonne betreffend“. Idealerweise findet eine solarbetriebene Dusche also dort ein Plätzchen in Ihrem Garten, wo sie der stärksten und längsten Sonneneinwirkung ausgesetzt ist. So ist es eher ungünstig, eine Solardusche in unmittelbarer Nähe zu Bäumen, Büschen und Hecken aufzubauen.

Neben Ihrem Pool kann eine Solardusche auf der Bodenplatte angebracht werden. Für fest installierte Duschen sollten Sie immer einen Abfluss mit Bodenplatte vorsehen. Haben Sie keine Leitungen verlegt, können Sie ein Kiesbett von 80 Zentimetern Tiefe ausheben – je nachdem, wieviel Wasser Sie verbrauchen. Wie Sie so ein Kiesbett selbst bauen können, zeigen wir Ihnen in unserem Ratgeber zu Gartenduschen. Dort erfahren Sie auch, worauf Sie beim Untergrund achten sollten.

Solarduschen - mit Sonnenkraft betrieben

Duschkopf und Aufsätze

Je nach Modell der Solardusche gibt es eine breite Auswahl an Duschköpfen und verschiedene Aufsätze. Beliebt, aber mit höherem Wasserverbrauch, liegt derzeit die Regendusche im Trend. Einige Duschköpfe lassen sich schwenken. In der Höhe sind Duschsäulen nicht verstellbar. Wer mehr Flexibilität braucht, sollte zusätzlich eine Handbrause anschaffen. Auch eine Fußdusche kann bereits zur Ausstattung ihrer Solar-Gartendusche gehören, andernfalls lässt sich auch dieses besondere Extra als zusätzliches Produkt anschaffen.

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So reinigen Sie Ihre Solardusche

Eine Solardusche braucht wie jede Dusche Reinigung. Damit sich keine Bakterien bilden können, sollte der Wassertank komplett geleert werden. Haben Sie Ihre Solardusche längere Zeit nicht benutzt, spülen Sie den Wassertank komplett durch, bevor Sie neues Wasser einfüllen. Armaturen aus Metall oder Aluminium reinigen Sie sanft mit einer Mischung aus Zitronensäure, Essigessenz und Wasser. Haben Sie anstelle einer Duschsäule eine Dusche mit Duschkopf, so können Sie diesen zur Reinigung auch abschrauben und in Essigessenz vermischt mit Wasser legen, um Verkalkungen zu entfernen.

Solardusche

Kosten einer Solardusche

Eine Solardusche variiert stark im Preis, je nach Modell und Qualität. Mobile Varianten gibt es schon ab unter 10 Euro. Mit mehr als 100 Euro sollten Sie für ein langlebigeres Exemplar rechnen. Bis zu 4.000 Euro kann eine Solardusche in Luxusausstattung kosten. Der Preis ist auch abhängig von Marke, Zubehör und Material – so ist eine Ausführung in Edelstahl teurer als aus PVC. In unserem Produktfinder stellen wir Ihnen Solarduschen für Ihren Garten in allen Preiskategorien vor.

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