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Gartenhäuser werden immer beliebter

Wer einen Garten sein Eigen nennen kann, wird über kurz oder lang auch nach Möglichkeiten suchen, Gartenmöbel und Gartengeräte vor Wind und Wetter geschützt unterbringen zu können. Für diesen Zweck bieten sich Gerätehäuser an, die sowohl aus Metall, wie aus Kunststoff oder auch aus Holz angeboten werden. Eine ganz andere Art von Gartenhäusern dient weniger dem rein funktionellen Zweck des Unterbringens von Gartenutensilien, als vielmehr als Raum zum Feiern, Hobbyraum, Wellnessraum etc. Diese Gartenhäuser sind eigentlich zusätzliche Wohnräume, die außerhalb des Hauses eine Rückzugsmöglichkeit auf dem eigenen Grundstück bieten.

Und hier stehen so viele unterschiedliche Modelle und Ausführungen zur Wahl, dass eigentlich kein Wunsch offen bleiben kann. Es werden Gartenhäuser in ganz unterschiedlichen Baustilen angeboten, mal mehr „urig-gemütlich“ mal an skandinavische oder britische Baustile angelehnt oder aber ganz modern, heute ist praktisch alles möglich. Ebenso variable sind die Dachformen: vom Flachdach über Giebeldach, Zeltdach, Pultdach oder Walmdach steht alles zur Wahl. Und auch die verwendeten Materialien unterscheiden sich nicht unerheblich voneinander.

Daher sollte sich der Interessent vorab sehr gut überlegen, zu welchem Zweck er sein Gartenhaus nutzen möchte. Soll es z.B. das ganze Jahr über als Hobbyraum oder als Partyraum genutzt werden, oder soll vielleicht sogar einmal dort geschlafen werden, so sollte es eine dickere Wandstärke aufweisen. Denn nur so kann auch in der kalten Jahreszeit der Raum gemütliche Temperaturen aufweisen. Dementsprechend muss auch auf eine gute Dämmung des Bodens und des Daches geachtet werden.

Die unterschiedlichen Nutzungswünsche haben sicherlich auch Auswirkung auf die Wahl der Größe des Hauses. Allerdings ist die mögliche Größe eines Gartenhauses auch von der erlaubten bebaubaren Fläche des Grundstücks und natürlich vom Budget des Interessenten abhängig. Des Weiteren gibt es bei vielen Gartenhäusern die Möglichkeit, das Haus im Bausatz zu erweben und dann selbst aufzubauen. Doch das sollten sich nur wirklich handwerklich begabte Heimwerker zumuten. Zwar legen alle Hersteller darauf Wert, dass die Bausatzelemente so gearbeitet sind, dass das Haus wirklich von Laien aufgebaut werden kann. Dennoch ist handwerkliches Geschick sehr hilfreich.

Ein weiterer Punkt, der beachtet sein will, ist der Untergrund, auf dem das Gartenhaus stehen soll. Er muss eben sein und belastbar, denn das Haus benötigt ja eine sichere Standfestigkeit. Je nach Typ des Hauses müssen Fundamente gelegt werden oder man benötigt eine Bodenplatte. Auch dazu sind Spezialkenntnisse erforderlich, wenn man sich selbst als „Häuslebauer“ betätigen möchte. Verfügt man selbst nicht über solche Kenntnisse und Fertigkeiten und hat auch keine hilfreichen Geister im Familie-, Bekanten- oder Freundeskreis sollte man lieber auf die Montage durch Fachleute zurückgreifen. Auch diese Möglichkeit bieten praktisch alle Hersteller. Das verteuert zwar die ganze Angelegenheit ein wenig, dafür aber steht das Haus richtig aufgebaut, optimal sicher und fest und macht dann für viele Jahre Freude.

Man sieht, beim Kauf eines Gartenhauses müssen viele Dinge bedacht werden. Daher ist es sehr sinnvoll, sich vorab möglichst umfassend zu informieren. Dabei helfen zunächst einmal sehr gut die Internetseiten der einzelnen Hersteller oder aber Infoportale im Internet, dann aber solle man sich sein Traumhaus möglichst einmal in Realität anschauen. So kann man am besten das für die eigenen Wünsche passende Modell finden.